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Konsolidierung mit LucaNet

Vorarbeit – Klarheit über interne Lieferströme und Leistungsverpflechtungen schaffen

Unabhängig von der Art der zur Konsolidierung eingesetzten Lösung – die Kenntnis der Ströme aus Lieferungen und Leistungen sind Grundlage für den gesamten nachfolgenden Prozess.

Wer zu Beginn die Zeit investiert und zunächst die Ströme innerhalb des Konzerns erfasst, der sorgt nicht nur für einen effizienten Konsolidierungs- und Abstimmprozess. Durch die Dokumentation der Ströme können Ineffizienzen durch Brüche im Daten- und Belegfluss zwischen Systemen sowie Medienbrüche – von Datei zu Papier und erneute Eingabe in ein System – aufgespürt werden.

 

Konsolidierung mit LucaNet – Konsolidierung auf Basis von Partnerinformationen

LucaNet ist eine intuitive Software zur Konsolidierung. Das System kann auf Basis von Konten Schulden sowie Aufwendungen und Erträge konsolidieren.

Wesentlich detaillierter und präziser ist jedoch, Partnerinformationen zu nutzen. Hierfür greift LucaNet auf die Bewegungen aus Debitoren- und Kreditorenkonten im Verbundbereich zurück und gibt dem Gegenkonto ebenfalls eine Partnerinformation mit. So werden nicht nur Forderungs- mit Verbindlichkeitenkonten, sondern einzelne Debitoren mit Kreditorenkonten konsolidiert.

Die Gegenkonten sind im Falle von Dienstleistungen regelmäßig Umsatz beim einen und Aufwand beim anderen. Somit werden auf Basis der Partnerinformationen nicht ganze Konten, sondern einzelne Buchungen konsolidiert unabhängig auf welchem Konto diese erfasst sind. Dadurch können auch manchmal vorkommende Fehlbuchungen transparent gemacht werden.

LucaNet bereitet zur Abstimmung das Ergebnis der Konsolidierung in einer Matrix „jeder mit jedem“ auf. Im Falle von Belegimporten kann über den Drilldown die Differenz schnell aufgespürt werden.

 

Wenn Informationen verloren gehen

Gerade bei produzierenden Konzernen mit Bestandsführung gehen auf dem Weg durch das System oftmals für die Konsolidierung relevante Informationen verloren. Hier hilft die oben genannte Analyse der Ströme weiter, um die Informationen manuell weiterzugeben.

 

Beispiel

A produziert und liefert an B (Vertrieb) Ersatzteile.
B lagert diese vor dem Verkauf.
Partnerinformation bei A: Debitorenkonto B und Umsatzkonto
Partnerinformation bei B: Vorratsbestandskonto und Kreditorenkonto A

 

Problem

Die Partnerinformation geht verloren und bleibt am Bestand hängen. Bei Entnahme bekommt der Materialaufwand keine Information mit – der Aufwand weiß nicht, dass er zu einem Umsatz gehört.

 

Lösungen
Wenn der Verbrauch trotz Verkauf an einen Dritten auf ein Intercompany Materialaufwandskonto erfasst wird, kann dieses Konto zusätzlich den Partnercode erhalten.
Alternativ kann über das Excel-Add on dem Materialaufwand der Partnercode vom Bestand unter bestimmten Annahmen mitgegeben werden.

 

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung ist an Sich simpel. Die Beteiligung wird gegen das Eigenkapital ausgebucht und der Rest wird als Geschäfts- oder Firmenwert bzw. Unterschiedsbetrag erfasst.
Der eigentliche Fokus der Kapitalkonsolidierung liegt jedoch in der Kaufpreisallokation (PPA) und Neubewertung.

 

Neubewertung

Zum Zeitpunkt der Erlangung der Beherrschungsmöglichkeit ist der Kaufpreis auf die Vermögenswerte und Schulden des neuen Tochterunternehmens zu verteilen bzw. allokieren. Vor der Verteilung sind jedoch einige Ermessensspielräume und Schätzungen von der neuen Geschäftsführung – unter enger Einbeziehung mit dem Abschlussprüfer – vorzunehmen, um selbst geschaffene Werte zu identifizieren (Kundenstamm, Marke, selbstprogrammierte Software) und bestehende Vermögenswerte neu zu bewerten.

Durch die Neubewertung entsteht eine geänderte Bilanz mit Einfluss auf das Eigenkapital. Die Neubewertung selbst ist in Folgejahren fortzuschreiben – durch Abschreibeibungen und Wertüberprüfungen. Spätestens hier beginnen die Probleme mit Excel.

 

latente Steuern

Für viele Unternehmen ist die Mitwirkung des Abschlussprüfers spätestens bei der Berechnung latenter Steuern notwendig.
Schließlich sind auf alle temporären und quasi permanenten Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz Ertragsteuern abzugrenzen.

 

Die Handelsbilanz hat immer recht

Wenn der Steueraufwand höher ist, z.B. wegen geringerer Abschreibungen, dann sind diese Steuern zwar nach Veranlagung zu zahlen.
Handelsrechtlich werden die Steuern in diesem Fall durch latente Steuererträge korrigiert, die sich im Zeitablauf verbrauchen – ein rein kosmetischer Effekt ohne Zahlungswirkung.